Viren und Würmer

Würmer verbreiten sich selbständig innerhalb eines Netzwerks, sausen jedoch bevorzugt kreuz und quer durch das Internet, wo sie optimale Bedingungen vorfinden. Im günstigsten Fall besteht ihr Ziel in ihrer endlosen Vermehrung und der Belegung von Speicherressourcen - dadurch sinkt die Rechenleistung eines infizierten PCs. Auch gibt es viele Würmer, deren Code mit den Eigenschaften von Viren kombiniert wurde. Einige haben sogar trojanischische Pferde als Schadfracht mit an Bord

 

Trojaner bezeichnet im Computer-Jargon ein scheinbar harmloses Programm mit einer verdeckten Schadensfunktion: einem Virus, Wurm oder Spyware. Der Zweck vieler Trojaner ist, unbemerkt sensible Daten wie Passwörter für Homebanking oder Mail-Accounts, Kreditkarten-nummern und ähnliches auszuspähen und zu übermitteln. Eine besonders gefährliche Form des Trojanischen Pferdes sind so genannte Backdoor-Trojaner. Hierbei handelt es sich um Hilfsprogramme, durch die ein Hacker auf fremde Rechner zugreifen kann. Auch der Internet-Wurm Blaster sowie seine Varianten haben Backdoor-Trojaner an Bord.

Datei- oder Link-Viren befallen ausführbare Programm-Dateien, die zum Beispiel mit den Dateinamenserweiterungen ".exe", ".com" oder ".scr" gekennzeichnet sind. Betroffen sind davon fast alle Bestandteile von Windows und installierte Programme. Da diese Viren-Spezies ihren Code in die jeweilige Datei hineinschreiben, wird das Virus beim Start eines infizierten Programmes automatisch (mit) ausgeführt.

Makroviren verstecken sich nicht in Programmen, sondern in Word- oder Excel-Dokumenten. Makros werden in einer Office-eigenen Programmiersprache geschrieben; vor allem, um Arbeitsabläufe zu automatisieren. Beim Laden des verseuchten Dokuments beginnt das Virus automatisch mit seiner Schadensroutine. Diese reicht von einfachen Scherzen, wie etwa das Verstecken von Menü-Einträgen, bis hin zum Löschen von Dateien. Hinzu kommt, dass einige Varianten erst an einem bestimmten Tag oder nach einer bestimmten Anzahl von Starts aktiv werden.

Hoaxes bedeutet an sich "schlechter Scherz" und wird im Internet für falsche Warnungen vor bösartigen Viren verwendet. Ergänzt wird die Meldung meistens um die Bitte, die eMail an Freunde und Bekannte weiterzuleiten. Wirklich gefährlich werden solche "Scheinviren" erst dann, wenn ein Opfer die empfohlene Schutzmaßnahme wirklich durchführt. Einige dieser Hoaxes fordern den PC-Nutzer zum Beispiel auf, bestimmte und zum Teil wichtige System-Dateien zu löschen

Bootviren infizieren Datenträger und verbreiten sich in erster Linie über Disketten. Sie nisten sich im Bootsektor der Festplatte ein, also in dem Bereich, in dem steht, wie groß das Speichermedium ist und wie der Computer gestartet werden soll. Bei jedem Systemstart wird das Virus aktiv, befällt weitere Sektoren oder infiziert eingelegte Disketten. Weil moderne PCs beim Starten Änderungen des Bootsektors bemerken, ist diese Virenart heute allerdings nicht mehr häufig anzutreffen.

Anti-Viren Links

Symantec

Virus-Aktuell.de

SOPHOS.de

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